Monthly Archive for Januar 2009

Notebookversicherung

Lange habe ich Pros und Contras abgewägt und überlegt, ob ich mein Macbook auf meine Reise mitnehmen soll. Einiges spricht dafür, so kann ich z.B. :

  • unterwegs den Blog schreiben und Bilder hochladen
  • die Bilder problemlos direkt auf die Festplatte speichern
  • auch unterwegs noch Infos, Wetterberichte usw. lesen
  • ggf. Züge, Flüge und Hotels heraussuchen und buchen
  • mit den “Homies” in Kontakt bleiben
  • Homebanking von einem sicheren Computer betreiben

Aber Einiges spricht auch dagegen:

  • wahrscheinlich hat man unterwegs sowieso kein oder nur schlecht W-LAN
  • Gewicht (1,3 Kg mehr im Rucksack)
  • Diebstahlgefahr
  • Gefahr von Beschädigungen bei der Reise

Nachdem ich jedoch auf dem Blog von Nils Römeling gelesen habe, dass es eine Notebookversicherung samt Kameraversicherung (eigentlich andersherum) bei P & P Pergande und Pöthe gibt, steht jetzt fest: Das Notebook kommt mit.

Da ich von Natur aus sehr skeptisch bin, wenn es um Versicherungen geht, habe ich das Kleingedruckte ganz genau unter die Lupe genommen. Muss aber sagen : “Ich bin begeistert”. Alles hört sich gut an. Also habe ich gleich die Kamera und beide Macbooks versichert (das Macbook, das zu Hause bleibt, hab ich gleich mitversichert) und das für nur ca. 80 € (bei 50€ Selbstbehalt) im Jahr. So bin ich gegen:

“Alle Gefahren, insbesondere jedoch Schäden und Verluste, verursacht durch Unfall des Transportmittels, höhere Gewalt, Brand, Blitz, Explosion, Leitungswasser, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Beraubung, räuberische Erpressung, Bruch sowie Beschädigung.”

sowohl zu Hause als auch unterwegs versichert. Hätte ich gewusst, dass es so was gibt, hätte ich es schon viel früher und nicht nur wegen der Indienreise versichert.

Los, zeigs mir!

langenscheid_ohneworterbuchNein, nicht was ihr jetzt denkt. Ich wollte euch nur mitteilen, was ich mir Tolles für meine Indienreise gekauft habe. Nun, es ist mir schon bewusst, dass Englisch die Amtssprache in Indien ist, aber Englisch ist nicht gleich Englisch und sollte es zu Kommunikationsproblemen kommen, will ich gewappnet sepoint_itin. So habe ich beim Stöbern in der Buchhandlung was Brauchbares gefunden, das OhneWörterBuch von Langenscheidt. Hier findet man 550 schön illustrierte Zeigebilder, mit denen man sich in fast allen Lebenssituationen helfen kann. Für alle, die keine Fans von Langenscheidt sind, gibt es auch den Klassiker “Point it“(hab ich auch gleich mitgenommen). Auch hier findet man einige Symbole, aber vor allem Bilder, die leider etwas veraltet sind. Nachdem ich dann beide Bücher mein Eigen nennen konnte und mir sicher war auch ohne ein Wort kommunizieren zu können, fand ich noch icoondas dritte Buch, welches mir eigentlich am besten gefällt. Das ICOON global picture dictionary. Aber wenn man schon zwei Bilderbüchlein hat, obwohl man nur eins braucht, kauft man sich nicht noch ein Drittes. Für welches man sich auch entscheidet, ich glaube es kann einem vor Ort schon das eine oder andere Mal aus der Klemme helfen. Aber ich werde euch mehr berichten, wenn ich es in Indien einsetze. Eine kleine Demonstration der Bilder aus Langenscheidt´s OhneWörterBuch möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten:icontest

Heute im Indialaden

Das Schönste am Urlaub ist die Vorfreude. Ob diese Aussage zutrifft, kann ich wohl erst sagen, wenn wir aus Indien zurück sind. Was ich jedoch schon jetzt sagen kann ist, dass es mir viel Freude bereitet, in den ganzen Reiseführern zu schmökern, mir Reiseberichte im Internet durchzulesen und mich schon mal ganz auf Indien einzustimmen. Das merke ich langsam auch an der Ernährung. Neben der Tatsache, dass wir seit Neustem einen riesen Chai-Tee Konsum haben, habe ich jetzt auch angefangen indisch zu kochen. Da heute Tandoori-Chicken auf dem Speiseplan stand, musste ich noch in den Indialaden, um Tandoori-Paste zu kaufen.

An der Kasse überlegte ich dann, ob ich die Kassiererin fragen soll, wo sie denn herkommt. Befürchtete dann aber die Antwort: “Geboren bin ich Düsseldorf, aber zum Studium bin ich hierher gezogen.” So bezahlte ich meine Einkäufe und ging heim. Musste aber die ganze Zeit drüber nachdenken, ob es vielleicht abwertend ist, aufgrund der Hautfarbe darauf zu schließen, dass jemand aus einem anderen Land kommt. Nachdem ich diese Fragestellung mit einem klaren NEIN beantwortet und festgestellt habe, dass man damit eigentlich nur Interesse zeigt, freue ich mich jetzt schon auf die ganzen “Where are you from? How many children?”, die ich in Indien gestellt bekommen werde. Denn ich weiß jetzt, das spiegelt nur ehrliches Interesse wider. Oder?

Wäscheleine

Bei meiner letzten größeren Reise erwies sich eine einfache Wächeleine als unverzichtbares Hilfsmittel. Da in unserem sonst sehr guten Hotel in Taipei keine Wäscheleine im Bad vorhanden war, konnten wir so unsere gewaschenen Klamotten auch direkt aufhängen und über Nacht trocknen lassen. Natürlich hätten wir bei Bedarf auch eine Wäscheleine vor Ort kaufen können, aber ich war so stolz an dieses winzige Detail gedacht zu haben.

Bei unserem letzten Shoppingexzess bei unserem Haus und Hof-Lieferanten Globetrotter habe ich dann etwas Tolles gefunden und musste es natürlich sofort mitnehmen. Eine Reisewäscheleine! Wie bei alle unnützen und überteuerten Gegenständen muss ich mir den Kauf noch vor mir selber rechtfertigen. Also direkt mal zum Vergleich:
Gewicht:
alte Wäscheleine: 60g
neu Wäscheleine: 30g
Klarer Punkt für die neue Wäscheleine
Packmaß:
alte Wäscheleine: 19×5x5cm
neu Wäscheleine: 8×6x4cm (etwa halb so groß)
Klarer Punkt für die neue Wäscheleine
Handhabung:

alte Wäscheleine: Na ja ist halt eine einfache Wäscheleine, man muss erstmal etwas finden, wo man sie befestigen kann und dann einen Knoten machen. Beim Zusammenpacken hat man schnell einen Riesen Kabelsalat Wäscheleinensalat.
neue Wäscheleine:
Wird direkt mit einem kleinem Beutel aus Neopren geliefert, in welchem die Leine verpackt werden kann. Außerdem sind an den Enden kleine Haken, an denen man die Leine befestigen kann. Auf der Leine, die aus einer doppelten Schnur besteht, sind kleine Perlen. Diese kann man als Wäscheklammernersatz verwenden. Hab ich zwar noch nicht erprobt, hört sich aber vielversprechend an.
Also, klarer Innovationspunkt für die neue Wäscheleine
Preis:
alte Wäscheleine: 0,99€
neu Wäscheleine: 8,95€
Klarer Punkt für die alte Wäscheleine
Somit steht es 3:1 für die neue Wäscheleine. Wobei man den Preis eigentlich stärker gewichten sollte, aber da ich sie schon gekauft habe, belasse ich es dabei. Natürlich hätte ich mir so eine Wäscheleine auch mal eben selber machen können, aber wenn man den Zeitaufwand, die Materialkosten und die Tatsache, dass “mal eben” Aktionen nie mal eben über die Bühne gehen, war es sicher eine gute Investition.

Wäscheleine

Am Samstag waren wir einkaufen

Dass wir früher oder später noch einige Dinge für unsere Indienreise vom 28. März bis zum 10. Mai 2009 besorgen müssen, stand schon fest, aber dass es so schnell gehen wird, hätten wir nicht gedacht. Dann haben wir aber ein super Angebot für einen Rucksack bei Globetrotter gesehen und da Doris mit genau diesem Rucksack bereits geliebäugelt hat und wir erfahren haben, dass nur noch drei Stück auf Lager sind, konnten wir nicht anders und sind direkt am nächsten Tag losgefahren.
Der Globetrotter in Köln ist einer der Läden, in dem man wirklich einen ganzen Tag verbringen kann. Es gibt so viele Dinge, die man gar nicht braucht, aber trotzdem gerne hätte. Vor allem ist die Beratung aber wirklich sehr gut und rechtfertigt teilweise auch den, sagen wir mal vorsichtig, gehobenen Preis. Vor allem wenn es um Rucksäcke geht, kennen wir keinen anderen Laden, in dem die Rucksäcke direkt mit Gewicht vorgepackt werden. Denn nur so kann man wirklich sehen bzw. fühlen, ob der Rucksack auch wirklich gut sitzt. Denn nur mit Folie gefüllt, sitzen doch alle Rucksäcke gut.
So mussten wir feststellen, dass der Rucksack wegen dem wir gekommen sind, nicht wirklich der Richtige ist und nach Anprobe von drei weiteren Exemplaren haben wir dann doch noch den richtigen Rucksack für die Doris gefunden. Der Deuter Aircontact 50+10 SL. Leider etwas teurer als das Angebot, aber wirklich sehr gut sitzend und hoffentlich für noch viele weitere Reisen geeignet.
Da wohl zurzeit Inventur und Ausverkauf bei Globetrotter ist, gab es noch recht viele Angebote und da haben wir gleich zugeschlagen. So sind wir etliche Stunden später vollgepackt aus dem Laden gegangen und haben nun schon fast alles, was wir für Indien brauchen werden. Irgendwie erinnerte mich das Ganze an einen IKEA Einkauf, zum Glück passten die Einkäufe jedoch ohne Probleme in den Kofferraum.

Der Anfang

Liebe Leser,

hier startet also noch ein Reise-Blog. Was unterscheidet uns nun von den anderen Reise-Blogs? Gar nichts! Bis auf die Tatsache, dass die Autoren, also Doris und Christof, ihn schreiben. Zunächst soll der Blog für uns sein, denn uns steht eine sechswöchige Indienreise bevor und diese will geplant und vorbereitet werden. Zudem ist der Blog auch für unsere Familie und Freunde gedacht, die dann unsere Reise von Anfang an miterleben können. Natürlich ist auch jeder Andere willkommen, hier an unserer Reise teilzuhaben. Denn auch wir nutzen das Internet um uns über Impfungen, Packlisten, Orte, Sehenswürdigkeiten, Krankheiten, Kultur und vieles, vieles mehr zu informieren.

Neben dem Blog an sich sollen hier auch einige Seiten mit Informationen über Indien entstehen, welche von Anderen als Informationsquelle genutzt werden können.

Unten findet ihr eine Landkarte mit unserer vorläufigen Reiseplanung. Diese Karte wird sich bis zum Abflug sicherlich noch etliche Male ändern und konkretisieren.
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