Ist man in Indien, kommt man wohl nicht dran vorbei, sich mit der Autorickshaw von Ort A zum gewünschtem Ziel fahren zu lassen. Vielmehr ist es ein „Erlebnis“, welches einfach zu einem Indienaufenthalt gehört. Aber: Es gibt zwei verschiedene Wege übers Ohr gehauen zu werden. ![]()
1) Man bezahlt den vom Rickshawfahrer verlangten Preis, was keine gute Idee ist.
oder
2) Man verhandelt! Eigentlich hat jede Rickshaw einen „Meter“ (einen Taximeter für Rickshaws). Dieser wird jedoch in der Regel einfach aus gelassen und man verhandelt über den gewünschten Preis. Um eine Vorstellung von einem fairen Preis zu erhalten, sollte man jedoch eine ungefähre Vorstellung von der Entfernung haben, was sich für Touristen jedoch als schwierig herausstellt. Normalerweise kosten die ersten zwei Km 14 Rs (Startgebühr) und jeder weitere 7 RS. Abends gibt es jedoch noch einen Aufschlag von bis zu 100%. Hat man eine ungefähre Idee, was einem die Fahrt wert ist, geht das Verhandeln los. Dabei können alle Register gezogen werden und die Rickshawfahrer können dabei ruhig gegeneinander ausgespielt werden. Hat man einen fairen Preis, findet sich schon einer der die Fahrt machen möchte, jedoch sollte man beim Verhandeln im Hinterkopf behalten, dass 10 Rs umgerechnet 15 €cent entsprechen, da lohnt sich eine harte Verhandlung nicht wirklich. Für eine Fahrt von ungefähr 7 Km zahlt man dann tagsüber ca. 60-70 Rs.
Monthly Archive for März 2009
Jetzt sind wir also endlich in Indien und die ersten Eindrücke sind so vielfältig, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Die Suche nach einem Internetcafé hat sich als schwieriger herausgestellt als erwartet. Das lag jedoch sicherlich an unseren Ansprüchen, gerne hätten wir ein Café gefunden, welches WiFi anbietet und wo man gleichzeitig einen schönen Tee trinken kann. Diese Kombination gibt es jedoch in Bangalore (IT-City No. 1) anscheinend nicht. Außerdem sind die Häuserfronten derart mit Plakaten und Werbung überflutet, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Aber langsam gewöhnen wir uns an diese Reizüberflutung.
Aber was sind unsere ersten Eindrücke?
- Wunderbares Sommerwetter (35°C mit einem stetigen kühlen Wind). Zum Glück konnten wir das Regenwetter, welches uns bis Dubai verfolgt hat, abhängen.
- Der Verkehr in Indien ist ein Erlebnis für sich. Ein perfekt organisiertes Chaos. Ich bin immer wieder überrascht, dass hier nicht ständig Unfälle passieren. Aber es funktioniert einfach!
- Taxifahrer haben die beste indische Musik und beschallen ihre Fahrgäste sehr gerne; auch mit ihrem eigenem Gesang. Der perfekte Anfang für die Fahrt vom Flughafen in die Stadt, um sich voll und ganz auf Indien einzustimmen.
- Rickshawfahrer wollen einen gar nicht übers Ohr hauen. Just kidding… Wollen sie doch! Aber es ist nicht ganz so schlimm wie erwartet.
- Tata, Coca Cola und Airtel gibt es überall.
- Die Menschen sind sehr freundlich, vor allem wenn sie einem anschließend noch etwas verkaufen können, aber nicht nur.
- Die Geruchskulisse ist nicht so schlimm wie erwartet, an einigen Ecken riecht es schon mal streng und abends wird die Luft durch den Smog etwas schwer.
- Hühner, Ziegen, Hunde und Kühe auf der Straße haben wir schon gesichtet. Was noch fehlt sind die Elefanten und Tiger, wobei wir lieber keinem Tiger auf der Straße begegnen möchten.
So, wir sitzen bzw. liegen in sehr gemütlichen Sitzen am Flughafen in Dubai. Weiter geht’s erst in 2 1/2 Stunden. Ironischerweise sind wir in Düsseldorf bei strahlendem Sonnenschein losgeflogen und in Dubai im strömenden Regen angekommen. Es war sogar so windig, dass unser Flugzeug nochmal durchstarten und beim zweiten Versuch aus der anderen Richtung anfliegen musste.
Im Flugzeug haben wir uns mit “Slumdog Millionaire” schon mal auf Indien einstimmen können. Die Verpflegung und der Service bei Emirates ist wirklich ausgezeichnet. Da freue ich mich schon auf das nächste Essen im nächsten Flieger
Da werden wir aber auch versuchen zu schlafen und nicht weiter Filme zu schauen.
Jetzt geht los! Ab nach Indien.
Heute geht´s endlich ab nach Indien. Das Regenwetter macht es einem zurzeit auch nicht wirklich schwer, das Land verlassen zu wollen und in wärmere Gebiete zu reisen.
Wir berichten weiter sobald wir angekommen und eine Internetverbindung gefunden haben.
Bereits Mitte Januar hatten wir online auf der Incredible!ndia-Homepage Infomaterial bestellt. Als auch nach 3 Wochen noch nichts angekommen war, haben wir mehrmals dort angerufen und endlich, irgendwann im Februar, kamen dann auch ein paar Broschüren. Die Broschüren sind okay, um einen groben Überblick zu bekommen. Allerdings hatten wir schon so viel in Reiseführern gelesen, dass für uns der Informationsgehalt relativ gering war. Die Fotos in den Broschüren sind zum Teil recht alt, aber teilweise auch neu und sehr professionell gemacht. In dem Paket war unter anderem auch ein Stadtplan von Mumbai, eine sehr bunte Karte von Indien und eine gute Karte von den Andamanen.
Es lohnt sich definitiv Infomaterial zu bestellen, um einen groben Überblick zu bekommen. Allerdings sollte man das wirklich frühzeitig machen. Etwas enttäuscht war ich von den Broschüren schon, da ich im letzten Jahr gesehen habe, was das Taiwan Tourism Office alles geschickt hat (u.a. einen Polyglott Reiseführer über Taiwan und ein Tagesticket für die Metro in Taipei – umsonst!).
Allerdings haben die Broschüren von Incredible!ndia auch einen gewissen Unterhaltungswert, der nicht zu verachten ist. Hier eine kleiner Auszug aus der Beschreibung von Goa:
Die 100km lange Küste Goas besitzt einige der herrlichsten Strände der Welt: Kilometerlange weiße Sandstrände, von morgens bis abends in goldenem Sonnenschein gebadet und nachts vom silbrigen Mondlicht überflutet, von schaumgekrönten Wellen aus dem Arabischen Meer umspült.
Na wenn sich das mal nicht zu schön anhört um wahr zu sein!
Außerdem ist mir noch ein Widerspruch aufgefallen, der mir auch schon mehrmals auf den Homepages der Bundestaaten begegnet ist (das beste Beispiel ist Kerala Tourism). Immer wieder wird auf angemessene Kleidung hingewiesen und dann Fotos von Touristinnen in kurzen Hosen und/oder schulterfreien Oberteilen gezeigt. So auch in den Broschüren. Während in einer Broschüre darauf hingewiesen wird, dass “kurze Hosen und unbedeckte Schultern unschicklich” sind, wird in einer anderen Broschüre ein Bild von einer Touristin in kurzen Hosen gezeigt. Irgendwie sendet man mit solchen Fotos ja schon die Botschaft, dass solche Kleidung in Ordnung ist, oder?!
Nachdem wir nun ausgiebig die Handtücher getestet haben, sind wir zu folgenden Ergebnissen gekommen. Hier kommen die wichtigsten Daten
Handtuchgröße:
Xenos: 40×80 cm
CarePlus: 60×120 cm
Packmaß:
Xenos: 9×8x14 cm (BxHxT)
CarePlus: 11×9x23 cm
Gewicht:
Xenos: 107 g
CarePlus: 234 g
Saugkraft:
Während beim Xenos-Handtuch nicht mit einer bestimmten Saugkraft geworben wird, wirbt CarePlus damit, dass deren Handtuch ungefähr das 7-fache seines Gewichtes aufnehmen kann. Das konnte unser Test leider nicht bestätigen. Daher ein Minuspunkt für das CarePlus-Handtuch.
Trockenzeit:
Beide Handtücher haben ungefähr gleich lange gebraucht. Wir haben die Handtücher richtig nass gemacht und sie nur soweit ausgewrungen, dass sie nicht mehr getropft haben, wenn man sie aufgehängt hat. Beide Handtücher haben ca. 14 Stunden zum Trocknen benötigt.
Preis:
Xenos: 2,99€
CarePlus: 16,95€
Fazit:
Unser Favorit ist eindeutig das Handtuch von CarePlus. Auch wenn die Angaben zur Saugkraft etwas übertrieben sind, hat das Handtuch einen großen Vorteil: Es fühlt sich einfach viel besser an. Wenn man trockene Hände hat, ist das Xenos-Handtuch wirklich sehr unangenehm.
Und noch eine generelle Bemerkung: Wenn man sich vorher noch nie mit einem Mikrofaserhandtuch abgetrocknet hat, ist es wirklich etwas gewöhnungsbedürftig. Richtig gut saugt es nämlich erst, wenn es etwas feucht geworden ist und davor klebt es richtig an der Haut. Als ich die Handtücher zum ersten Mal nach dem Sport ausprobiert habe, dachte ich zuerst, dass ich nie trocken werde und klitschnass nach Hause fahren muss. Nachdem ich mich aber an die Besonderheiten eines Mikrofaserhandtuchs gewöhnt habe, finde ich es fast besser als die normalen Frottee-Handtücher.
Da es in manchen Ländern Probleme bei der Einfuhr bestimmter Medikamente geben kann, auch wenn man sie für den eigenen Gebrauch dringend benötigt, sollte man sich vorher vom Arzt bestätigen lassen, dass man diese Medikamente wirklich braucht. Auch das Auswärtige Amt empfiehlt Indien-Reisenden, eine Bestätigung über benötigte Medikamente mitzunehmen.
Leider ist es gar nicht so einfach, an ein Formular für so ein “medical certificate” ranzukommen. Ich habe ewig im Internet gesucht, bis ich etwas Passables gefunden habe. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes gibt es einen Scan eines solchen Formulares. In einem Forum für Weltreisende habe ich ein sehr ähnliches Formular gefunden, das von der Qualität her etwas besser ist. Was mir persönlich an den Texten dieser Formulare nicht gefällt, ist, dass nicht deutlich wird, dass man die angegebenen Medikamente wirklich dringend benötigt. Deswegen habe ich noch selbst ein Formular (PDF) erstellt, das ich hier auch zur Verfügung stellen möchte. Ich weiß nicht, ob es “offiziell” genug ist, daher würde ich mir vom Arzt beide unterschreiben lassen.