Am Dienstag haben wir uns ein Doppelkajak geliehen und sind zum Leuchtturm an der Hafeneinfahrt von Havelock Island gepaddelt. Dort ist nämlich ein weiterer guter Ort zum Schnorcheln. Das Paddeln allein hat schon Spaß gemacht. Wir hatten quasi unseren eigenen kleinen Privatstrand und haben den Tag mit Schnorcheln und Rumliegen verbracht bzw. Christof lag rum und hat „mein“ Buch, was ich mir in Bangalore gekauft habe, gelesen und ich musste mich zwischen den Tauchgängen selbst beschäftigen. Nachmittags, so gegen drei, sind wir wieder zurückgepaddelt. Wir können die Kajaktour wirklich jedem nur empfehlen. Die Schnorchelgründe sind super und auch das Paddeln macht viel Spaß. Das Kajak haben wir uns bei Barefoot Eco-Tours im Dorf Nr. 1 gemietet, 6 Stunden für 1250 Rs.
Abends waren wir noch im „Red Snapper“, dem Restaurant vom Wild Orchid, essen. Es gab wieder eine sehr gute Auswahl an Fischgerichten; besonders empfehlenswert ist das „Bengali Fish Fry“. Das Restaurant an sich ist schon schön, ein doppelstöckiges Gebäude aus Holz und Bambus mit einem Palmendach. Da es von allen Seiten offen ist weht eine kühle Brise. Vor dem Eingang zum Restaurant soll man seine Schuhe ausziehen (wie auch in vielen Geschäften auf Havelock) und als wir fertig waren, gab es mittlerweile so viele Schuhe, dass man kaum noch rausgehen konnte, ohne über die Schuhe der anderen Gäste zu laufen.
Monthly Archive for April 2009
Nun mit einem Roller ausgerüstet, hatten wir uns am Sonntag zur Aufgabe gemacht, den Weg zum Elephant Beach zu finden. Nachdem wir schon eine Weile gefahren waren, haben wir mal einige Leute gefragt, die uns als Richtungsanweisung „kleine Hütte, großer Baum“ genannt haben. Wenig später haben wir tatsächlich die kleine Hütte mit dem großen Baum gefunden. Danach mussten wir uns nur noch entscheiden, ob wir den rechten oder den linken Trampelpfad nehmen. Wir haben uns für den linken entschieden, was auch die richtige Wahl war. Man muss sich auf dem Weg zum Elephant Beach eigentlich immer nur links halten, denn es kommen noch ein paar Weggabelungen. Die halbstündige Wanderung durch Feld und Dschungel ist zwar anstrengend und schweißtreibend, aber ein Erlebnis für sich. Ständig raschelt es in den Blättern und wenn man schnell genug ist, kann man kleine Geckos erkennen. Kurz vor dem Strand kommt ein sumpfartiges Stück, das bei Flut vollkommen überflutet ist. Wir hatten Glück und das Wasser war schon so weit zurückgegangen, dass man trockenen Fußes zum Strand gelangen konnte. Am Elephant Beach kann man noch sehr gut die Folgen des Tsunamis sehen. Es gibt viele tote und umgestürzte Bäume, aber so langsam beginnt es wieder zu wachsen. Am Anfang war der Wellengang noch sehr stark, was das Schnorcheln schwierig gemacht hat. Nach einer Stunde hatte sich das aber gelegt und wir haben es an einer anderen Stelle, dort wo auch die Tourenboote anlegen, noch mal probiert. Dort haben wir zum ersten Mal richtige Korallenriffe gesehen, ganze Schwärme von kleinen Fischen und einzelne sehr große Fische. Als langsam die Flut wieder kam, haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Leider konnten wir dort nicht so viele Fotos machen, da der Akku leer war und wir keinen Ersatzakku dabei hatten. Genauso hatten wir Handtücher vergessen, daher mussten wir so lange warten, bis die Sonne uns getrocknet hatte.
Abends waren wir noch in dem Restaurant von Emerald Gecko, der Unterkunft, wo wir eigentlich übernachten wollten, essen. Das super leckere Red Snapper Fillet hat allerdings unsere Tagesausgaben sehr erhöht. Für das Abendessen haben wir 630 Rs bezahlt. Das ist schon relativ teuer, hat sich aber gelohnt.
Als wir dann noch im Dorf Nr. 3 ein paar Flaschen Wasser kaufen wollten, war fast im gesamten Dorf der Strom ausgefallen. Das war auch eine sehr interessante Erfahrung. Überhaupt fällt der Strom hier sehr häufig aus. An unserem ersten Abend in unserer Unterkunft, dem Sea Shells, hatten wir bestimmt 6 Stromausfälle.
Am Sonntag wollten wir mal einen der Schnorchel Top Spots ausprobieren, den Elephant Beach. Da bei dem Rollerverleih unseres Vertrauens alle Roller ausgeliehen waren, haben wir uns Fahrräder geliehen, in der Annahme, dass der Weg schon nicht so lang sein wird. Den Elephant Beach kann man nur über einen Trampelpfad durch den Dschungel erreichen und der Zugang zu diesem Pfad sollte laut Lonely Planet auch gut ausgeschildert sein. Wir haben uns also in der Mittagshitze abgequält und mussten auch feststellen, dass die Insel leider überhaupt nicht flach, sondern sehr hügelig ist. Wir sind also geradelt und geradelt und sind am Ende nicht am Elephant Beach, sondern auf der anderen Seite der Insel gelandet, am berühmten Radha Naghar Beach. Dieser Strand ist zwar nichts zum Schnorcheln, aber zum Schwimmen ist er super. Es ist einfach atemberaubend. Ein sehr langer weißer Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser und kaum Menschen. Ich glaube die Fotos sprechen für sich (Sobald wir eine Gelegenheit finden diese hochzuladen; was Internet angeht ist die Insel zur Zeit von der Außenwelt abgeschnitten). Der Rückweg war nicht mehr ganz so anstrengend, dafür aber etwas beängstigend. Mit den frei laufenden Hunden hatten wir bisher noch nie Probleme, weder am Strand, noch in der Stadt. Am Strand sind sie manchmal etwas anhänglich und laufen hinter einem her und in der Stadt/Dorf meiden sie einen eigentlich. Auf dem Rückweg von Radha Nagar Beach muss man an ein paar Häusern vorbei. Die Hunde dort scheinen einen sehr ausgeprägten Revierverteidigungsinstinkt zu haben. Als wir vorbeigefahren sind, hat mich ein Hund bellend verfolgt und ich habe schon fast seine Zähne in meinen Waden gesehen. Zum Glück hat er irgendwann die Verfolgung aufgegeben. Danach haben wir uns erstmal ein paar Steinchen in die Hosentasche gesteckt; man weiß ja nie.
Abends haben wir unsere Fahrräder gegen einen Roller ausgetauscht und waren dann noch essen. Wir haben unser absolutes Lieblings“restaurant“ gefunden. Wir hatten keine Ahnung, was wir bestellt hatten, aber es war super lecker. Da die in unserem Hotel für das Frühstück 500 Rs berechnen, was bei dem Frühstücksangebot nun wirklich nicht gerechtfertigt ist, waren wir am Sonntag morgen wieder in dem Restaurant und haben die besten Bananenpfannkuchen gegessen. Mit Tee und einer Flasche Wasser hat uns dieses sättigende Frühstück gerade mal 95 Rs gekostet.
Am Samstagmorgen lief alles etwas chaotisch ab. Nach nur wenigen Stunden Schlaf sind wir wieder um 4:30 Uhr aufgestanden, um die erste Fähre nach Havelock zu bekommen. Eigentlich hätten wir genug Zeit gehabt, wenn sich nicht fast alle Geldautomaten in Port Blair gegen uns verschworen hätten (Havelock Island hat keine Geldautomaten!). Nach 5 Anläufen hatten wir dann auch endlich einen Geldautomaten gefunden, der uns Geld ausgegeben hat. In der Annahme, dass die Fähre um 6:15 oder 6:30 geht, sind wir in aller Ruhe zum Ticket Office und haben unsere Tickets gekauft. Und dann ist wieder das passiert, was einem in Indien häufiger passiert: Man fragt nach dem Weg, in unserem Fall der Weg zur richtigen Fähre, und wird in eine falsche Richtung geschickt. Mit Entsetzen mussten wir dann um 5:50 Uhr feststellen, dass unsere Fähre an einem ganz anderen Dock, natürlich die Anlegestelle am weitesten von uns weg, und bereits um 6 ablegt. Wir sind also bei ca. 30 Grad mit 12-15 kg Gepäck und ohne Frühstück bis zur Fähre gerannt. Danach waren wir erstmal völlig erledigt!
Nachdem wir gestern vergeblich versucht haben, bei Emerald Gecko uns eine Hütte zu buchen (Probleme mit der Telefonleitung; hier gibt es nicht viele Leitungen und alle waren anscheinend besetzt), mussten wir heute, nach unserer 4-stündigen Fahrt mit der Fähre feststellen, dass dort alles voll belegt ist. Ausnahmsweise haben wir dann mal auf den Rikshawfahrer gehört, der uns zu einer echt netten Unterkunft gefahren hat. Hier haben wir eine wunderschöne Hütte, fast direkt am Strand.
Nach einer kurzen Begutachtung des Strandes stand für uns ganz schnell fest, dass wir die Badehosen anziehen und die Schnorchelsachen aus dem Rucksack kramen mussten. Obwohl das hier kein Schnorchel Top Spot ist, waren wir bereits begeistert. So viele, auch große Fische, in sooo vielen bunten Farben. Einfach großartig! Und das alles umrahmt von Palmen und Meerwasser in Badewannentemperatur. Auf jeden Fall werden wir die Tage mal eine Schnorchel-Tour buchen.
Nachdem wir uns den Rest des Tages noch etwas erholt haben, sind wir abends ins Dorf Nr. 3 gegangen (die Dörfer auf der Insel haben keine Namen, nur Nummern). Ein sehr kleines Dorf, in dem es aber wahrscheinlich alles gibt, was man braucht. Hier haben wir auch eine zweite Bananensorte kennengelernt. In Bangalore haben wir immer kleine dünne, sehr süße Bananen gegessen. Hier gibt es kleine, sehr dicke Bananen, die wir verdientermaßen Banana-Split-Bananen getauft haben. Sie sind einfach super lecker! Ob wir jemals wieder „deutsche“ Bananen essen können?
Heute ist alles super gelaufen, zunächst sind wir morgens aufgestanden und mit dem Local Train zum Flughafen gefahren. Die Local Trains sind wirklich ein Erlebnis, es gibt keine Fensterscheiben sonder Gitterstäbe, was bei dem Wetter aber auch wirklich viel besser ist. Zudem gibt es keine Türen. In überfüllten Waggons stehen dann schon mal einige fast außerhalb des Zuges.
Am Flughafen geht es ein wenig chaotisch zu, aber wir haben unseren Weg gefunden und sind dann nach zweistündigem Flug in Port Blair gelandet. Der Flughafen von Port Blair ist der einzige Flughafen, den wir kennen, dessen Landebahn eine Straße kreuzt. Bei Starts und Landungen wird der Verkehr durch eine Schranke geregelt.
Bei der Hotelsuche hatten wir heute nicht so viel Glück. So hat uns erst die dritte Unterkunft zugesagt. Die zwei anderen waren dreckig und zudem völlig überteuert. Jetzt haben wir ein sauberes und halb so teures Zimmer, allerdings gibt es hier nicht permanent fließendes Wasser. Es gibt spezielle Uhrzeiten morgens und abends und für die Zeit dazwischen und das Klo einen riesen Bottich mit Wasser. Check out ist übrigens um sieben Uhr morgens! Was aber hier anscheinend üblich ist; bei den anderen Unterkünften war es acht Uhr. Morgen macht es uns aber nicht wirklich etwas aus, da wir schon sehr früh aufstehen, um die erste Fähre (6:30) nach Havelock Island zu nehmen, wo wir dann endlich am Strand liegen und relaxen können. Schnorchel haben wir übrigens heute auch schon gekauft.
Wie die Internetverbindung sein wird, wissen wir nicht, also nicht wundern, wenn wir die nächsten Tage nichts mehr schreiben. Uns geht es bestimmt mehr als gut!
Viele Fotos haben wir bisher eigentlich nicht gemacht (anders als in Taiwan
). Aber wir nutzen jetzt endlich die Gelegenheit einer “schnellen” Internetverbindung und laden einige Fotos hoch.
Rikshawfahren in Chennai ist ein völlig neues Erlebnis. Rikshawfahrer versuchen einen übers Ohr zu hauen, wo sie nur können und sind wirklich anhänglich und hartnäckig. Alle verlangten Preise sind völlig überzogen. Aber man kann einige Tricks anwenden und wenn man es nicht ganz ernst nimmt, kann es auch zu einem Spaß werden eine Rikshaw zum fairen Preis zu finden. Meist ist es aber einfach nur nervig. Folgendes sollte man beachten:
Wenn man selber den Weg nicht abschätzen kann, ist es hilfreich jemanden, der sich auskennt zu fragen, wie viel eine Fahrt kosten würde. Ansonsten mit der Karte den Weg abschätzen und pro Km 10 Rs nehmen.
Nicht an Ballungsräumen für Rikshaws (z.B. direkt vor dem Bahnhof oder vor Einkaufszentren) nach Rikshaws suchen, lieber ein wenig gehen, der Preis fällt rapide.
Wenn man nur den Verdacht hat, der Rikshawfahrer weiß gar nicht wirklich wo das Ziel ist, einen anderen suchen. Auch wenn man einen Festpreis vereinbart hat, spart man sich so lästiges Umherfahren und Suchen.
Wenn man zu einem Geschäft gefahren werden möchte, kennt der Rikshawfahrer immer ein viel besseres Geschäft auf der anderen Seite der Stadt, wo er einen gerne hinfährt. Dabei ist er nicht wirklich immer nur hilfsbereit und möchte einem einen guten Tipp geben. Entweder der Rikshawfahrer bekommt eine Provision von dem Laden, wenn er dort Leute vorbeibringt oder er möchte einfach einen längeren Weg fahren, um mehr zu verdienen.
Tipp für den Bahnhof: Eine Prepaid-Rikshaw nehmen. Rechts vom Bahnhof gibt es einen Stand, an dem ein fairer Preis zum gewünschten Ziel im Voraus bestimmt wird. Dieser Service kostet 2 Rs, zahlt sich aber definitiv aus.
Eigentlich wollten wir ja mit dem Chennai Mail Express, einem Nachtzug, nach Chennai fahren. Da dieser aber ausgebucht war, haben wir nur Wartelistentickets bekommen. Am Ende haben wir uns gegen den Nacht- und für den frühesten Morgenzug entschieden, den Chennai Shatabdi Express (Zugnummer 2028). Eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellte. Neben der Tatsache, dass wir so sehr viel von der Landschaft Indiens sehen konnten, ist der Service an Bord ausgezeichnet. Da wir beide sehr müde waren, wollten wir eigentlich ein wenig im Zug schlafen, da kam aber schon der erste Zugbegleiter und brachte uns eine Zeitung, sowie Kaffee/Tee und Kekse. Zudem haben wir noch je eine 1L Flasche Wasser erhalten. Nach etwa zwei Stunden Fahrt, kam dann das Frühstück. Da wir uns für NON-VEG also nicht vegetarisch entschieden haben, gab es Omelett, sowie Toast, Butter, Marmelade und Tee/Kaffee. Übrigens sollte man nicht schon nach dem ersten Bissen ordentlich mit Pfeffer nachwürzen, es kann sich nämlich auch um ein grünes Chili Omelett handeln, bei dem am Rand keine Chili gelandet ist
Wir sind übrigens ACC (Aircondition Chair Car) gefahren und die Fahrt für 361Km hat und ca. 7,50€/Person gekostet. Also eine sehr gute Klasse. Morgen probieren wir jedoch mal die Local Trains aus.
Nach fünf Stunden klimatisierter Zugfahrt haut einen das Wetter in Chennai um: Es ist sehr warm und schwül. Hinzu kommt, dass der Geruchspegel doch um einiges höher liegt als in Bangalore. Also an manchen Ecken und am Bahnhof ist das echt nichts für empfindliche Mägen…
Aber erst mal der Reihe nach:
Da unser Zug um 6 Uhr ging, sind wir heute um 4:20 Uhr aufgestanden. Als wir auschecken wollten, haben wir uns zunächst gewundert, dass niemand zu sehen und der Ausgang vergittert war. Bei genauerem Hinsehen fiel uns auf, dass der Portier auf dem Boden hinter dem Tresen tief und fest schlief. Da wir aber wirklich los mussten, blieb uns nichts anderes übrig, als den Mann zu wecken.
Am Bahnhof angekommen haben wir auch recht schnell den Zug und den richtigen Waggon gefunden. Den Bericht aus dem Zug gibt es separat.
Dank den sehr nützlichen Tipps von Professor Ramakrishnan haben wir uns eine Prepaid-Autorikshaw zu unserer Unterkunft genommen. Die Fahrt zum YWCA International Guesthouse war eindeutig die preiswerteste, stressfreiste und fairste Fahrt dieses Tages. Nach kurzem Erfrischen sind wir direkt wieder los, um endlich die erhofften Flugtickets auf die Andamanen zu kaufen. Nachdem wir gestern in Bangalore zwei Stunden nach dem Büro von Kingfisher Airlines gesucht haben, die Dame vor Ort uns einen erheblich teureren Preis als im Internet angegeben genannt hatte und wir sämtliche EC- und Kreditkarten ausprobiert hatten, mussten wir nämlich unverrichteter Dinge wieder abziehen. Seltsamerweise akzeptiert Kingfisher Airlines nämlich nur bestimmte internationale Kreditkarten. Wir hatten uns also schon fast damit abgefunden, dass die Andamanen ins Wasser fallen. Nachdem wir seit gestern jeden Geldautomaten „mitgenommen“ haben, den wir kriegen konnten, um genug Bargeld für die Tickets zusammenzukriegen, konnten wir heute endlich unsere Tickets bei der Kingfisher Airlines Filiale in Chennai kaufen (und das noch zu einem weitaus günstigeren Preis als in Bangalore).
Anschließend waren wir noch bei der Tourist Information und haben den restlichen Tag mit shoppen verbracht. Leider haben wir kein Sportgeschäft gefunden, dass Schnorchelutensilien verkauft. Hoffentlich finden wir morgen in Port Blair eins. Nach unserem allabendlichen Masala Dosa sind wir wieder ins Hotel gefahren.
Da wir heute kein ordentliches Internetcafe gefunden haben, kommen die ersten Fotos hoffentlich morgen von Port Blair aus.
Morgen startet unsere erste Zugfahrt in Indien; von Bangalore geht es nach Chennai. Da wir in Bangalore viel mehr damit beschäftigt waren, unsere Weiterreise zu planen und uns an Indien zu gewöhnen, hatten wir nicht wirklich viel Zeit zum Sightseeing. Das soll sich in aber ab Chennai ändern. In Bangalore haben wir Professor Ramakrishnan besucht, der uns am Montag seine Arbeitsgruppe und den Campus gezeigt hat und uns am Dienstag zum Dinner eingeladen hatte. Bereits beim gemeinsamen Mittagessen am Montag hat er uns viele Gerichte der indischen Küche erklärt. Beim Abendessen gestern Abend hat er uns dann noch gezeigt wie man richtig mit den Fingern isst.
Morgen früh geht es um 6 Uhr los. Das heißt also richtig früh aufstehen (der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt in der Sommerzeit 3 Stunden; bei euch ist es dann also 3 Uhr nachts). Um 11 Uhr kommen wir dann in Chennai an.
Wir hoffen, dass wir morgen eine Möglichkeit finden, die ersten Fotos von Bangalore hochzuladen. Allzu viele Fotos haben wir bisher aber noch nicht gemacht.