Morgen startet unsere erste Zugfahrt in Indien; von Bangalore geht es nach Chennai. Da wir in Bangalore viel mehr damit beschäftigt waren, unsere Weiterreise zu planen und uns an Indien zu gewöhnen, hatten wir nicht wirklich viel Zeit zum Sightseeing. Das soll sich in aber ab Chennai ändern. In Bangalore haben wir Professor Ramakrishnan besucht, der uns am Montag seine Arbeitsgruppe und den Campus gezeigt hat und uns am Dienstag zum Dinner eingeladen hatte. Bereits beim gemeinsamen Mittagessen am Montag hat er uns viele Gerichte der indischen Küche erklärt. Beim Abendessen gestern Abend hat er uns dann noch gezeigt wie man richtig mit den Fingern isst.
Morgen früh geht es um 6 Uhr los. Das heißt also richtig früh aufstehen (der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt in der Sommerzeit 3 Stunden; bei euch ist es dann also 3 Uhr nachts). Um 11 Uhr kommen wir dann in Chennai an.
Wir hoffen, dass wir morgen eine Möglichkeit finden, die ersten Fotos von Bangalore hochzuladen. Allzu viele Fotos haben wir bisher aber noch nicht gemacht.
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Ist man in Indien, kommt man wohl nicht dran vorbei, sich mit der Autorickshaw von Ort A zum gewünschtem Ziel fahren zu lassen. Vielmehr ist es ein „Erlebnis“, welches einfach zu einem Indienaufenthalt gehört. Aber: Es gibt zwei verschiedene Wege übers Ohr gehauen zu werden. ![]()
1) Man bezahlt den vom Rickshawfahrer verlangten Preis, was keine gute Idee ist.
oder
2) Man verhandelt! Eigentlich hat jede Rickshaw einen „Meter“ (einen Taximeter für Rickshaws). Dieser wird jedoch in der Regel einfach aus gelassen und man verhandelt über den gewünschten Preis. Um eine Vorstellung von einem fairen Preis zu erhalten, sollte man jedoch eine ungefähre Vorstellung von der Entfernung haben, was sich für Touristen jedoch als schwierig herausstellt. Normalerweise kosten die ersten zwei Km 14 Rs (Startgebühr) und jeder weitere 7 RS. Abends gibt es jedoch noch einen Aufschlag von bis zu 100%. Hat man eine ungefähre Idee, was einem die Fahrt wert ist, geht das Verhandeln los. Dabei können alle Register gezogen werden und die Rickshawfahrer können dabei ruhig gegeneinander ausgespielt werden. Hat man einen fairen Preis, findet sich schon einer der die Fahrt machen möchte, jedoch sollte man beim Verhandeln im Hinterkopf behalten, dass 10 Rs umgerechnet 15 €cent entsprechen, da lohnt sich eine harte Verhandlung nicht wirklich. Für eine Fahrt von ungefähr 7 Km zahlt man dann tagsüber ca. 60-70 Rs.
Da es in manchen Ländern Probleme bei der Einfuhr bestimmter Medikamente geben kann, auch wenn man sie für den eigenen Gebrauch dringend benötigt, sollte man sich vorher vom Arzt bestätigen lassen, dass man diese Medikamente wirklich braucht. Auch das Auswärtige Amt empfiehlt Indien-Reisenden, eine Bestätigung über benötigte Medikamente mitzunehmen.
Leider ist es gar nicht so einfach, an ein Formular für so ein “medical certificate” ranzukommen. Ich habe ewig im Internet gesucht, bis ich etwas Passables gefunden habe. Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes gibt es einen Scan eines solchen Formulares. In einem Forum für Weltreisende habe ich ein sehr ähnliches Formular gefunden, das von der Qualität her etwas besser ist. Was mir persönlich an den Texten dieser Formulare nicht gefällt, ist, dass nicht deutlich wird, dass man die angegebenen Medikamente wirklich dringend benötigt. Deswegen habe ich noch selbst ein Formular (PDF) erstellt, das ich hier auch zur Verfügung stellen möchte. Ich weiß nicht, ob es “offiziell” genug ist, daher würde ich mir vom Arzt beide unterschreiben lassen.
Meine Impfstoffe sind eingetroffen. Nach reichlicher Überlegung und Beratung durch meine Ärztin habe ich mich für die folgenden Impfungen entschieden (ich zähle mal alle auf, auch die, die ich schon hatte):
Tetanus/Polio/Dyphtherie: sollte man auch ohne Auslandsaufenthalt immer wieder auffrischen (eine Spritze in den Po, zahlt die Krankenkasse)
Hepatitis A&B: ein Muss! die Impfung in den Arm (intramuskulär) ist sehr gut verträglich. Ein Titertest vor und nach der Impfbehandlung ist sinnvoll (je ca. 24€). Je nachdem, ob bereits eine Immunität oder Vorimpfung besteht, verwendet man Twinrix (HepA&B), Havrix (nur HepA) oder Engerix-B (nur HepB). Das Impfschema für Twinrix und Engerix-B beträgt 0, 1, 6, (12) Monate, wobei nach der zweiten Impfung bereits ein guter Impfschutz besteht. Bei Havrix 0, 6 Monate, wobei die erste Spritze auch einen Schutz bietet und ca. 14 Tage vor der Abreise erfolgen sollte. (Die Impfung wird nicht von der Krankenkasse übernommen* Preis: Havrix je ca. 65€, Twinrix je ca. 77€)
Typhus: Das war für mich die unangenehmste Spritze. Direkt intramuskulär in den Oberarm, so dass man später jede Bewegung des Armes auch richtig schön spürt. (Die Impfung wird nicht von der Krankenkasse übernommen* Preis: ca. 25€)
Tollwut: Indien ist Tollwutgebiet und Tollwut ist nach dem Auftreten der ersten Symptome 100%ig tödlich. Hat man das im Hinterkopf gerät man bei jedem streunenden Hund, und davon gibt es viele, direkt in Panik. Um den Urlaub entspannt genießen zu können haben wir uns impfen lassen. Die neuen Impfstoffe (wir hatten Rabipur) werden sehr gut vertragen. Impfschema ist 0, 7, 21 Tage und noch einmal nach einem Jahr. Auch bei bestehender Impfung sollte man bei einem Tierbiss mit Tollwutgefahr den Arzt konsultieren. (Die Impfung wird nicht von der Krankenkasse übernommen* Preis: je ca. 61€ )
Grippeimpfung: Völlig im Impfwahn und weil gerade Winterzeit ist, haben wir uns auch gegen Grippe impfen lassen. Ob es für Indien nötig ist, kann ich nicht sagen, schaden kann es nicht. (zahlt die Krankenkasse)
*einige Krankenkassen übernehmen auch Reiseimpfungen für private Urlaubsreisen. Eine Übersicht welche Kasse was übernimmt findet man auf der Homepage vom Centrum für Reisemedizin.
Wenn man die Impfstoffe mit einem Privatrezept selber kaufen muss, lohnt sich ein Preisvergleich der Apotheken. Hier kann es zu starken Preisunterschieden kommen. Wir haben unsere Impfstoffe bei der Europa Apotheek online bestellt. Die hatten die günstigsten Preise (10% Nachlass) und vor allem den Tollwut Impfstoff vorrätig. Dieser war bei unserer Apotheke vor Ort leider nicht vorhanden und auch drei Lieferanten, bei denen der Apotheker angefragt hatte, konnten keinen Liefertermin nennen. Anscheinend gibt es da gerade Lieferengpässe. Die Kühlbox mit den Impfstoffen wurde uns nach zwei Tagen per Kurier nach Hause geliefert.
Weitere Informationen:
http://www.fit-for-travel.de
http://www.impfen.de
Früher oder später trifft man frau bei den Reisevorbereitungen für Indien auch auf dieses Thema. “Eve teasing”, so die euphemistische Beschreibung sexueller Belästigung, beschränkt sich laut dem Travel Handbook von Stefan Loose eher auf penetrante Blicke und anzügliche Kommentare. Dies, so heißt es weiter, ist “zwar ärgerlich, aber meistens nicht bedrohlich”.
Auf ähnliche Aussagen stößt man in allen Reiseführern, was mich doch etwas nachdenklich gemacht hat. Ich bin auch echt froh, dass ich mit Christof zusammen reise, was das “Eve-teasing” wohl drastisch einschränken soll. Dass man die Schultern bedecken, keinen Ausschnitt bis zum Bauchnabel haben und nicht gerade mit einem Mini-Rock rumlaufen sollte, war mir schon klar. Allerdings habe ich jetzt auch gelesen, dass Frauen keine kurzen Hosen tragen und auch generell keine figurnahe Kleidung anziehen sollten. Besonders überraschend war für mich der Ratschlag im Lonely Planet, dass Frauen nur in Touri-Gebieten im Bikini/Badeanzug schwimmen gehen sollten und ansonsten besser mit kurzer Hose und T-Shirt. Vielleicht sollte ich meine Packliste auf diese neuen Erkenntnisse noch hin anpassen?
Durch das Stöbern in diversen Foren, Reiseführern und Internetseiten bin ich auf eine Reihe von Verhaltens- und Kleidungsempfehlungen gestoßen. Ob diese Ratschläge hilfreich sind oder nicht, werde ich noch nach meiner Reise berichten. Hier erstmal meine bisherigen “Forschungsergebnisse”:
- In den meisten Reiseführern und auf vielen Internetseiten wird Frauen geraten sich vor Ort einen salwar kamiz zu kaufen/schneidern zu lassen. Dieser entspricht nicht nur der örtlichen “Kleiderordnung”, sondern soll auch sehr angenehm im indischen Klima sein.
- Am besten Sonnenbrillen tragen, da direkter Augenkontakt von Männern als Aufforderung interpretiert wird.
- Mindestens knielange, besser noch knöchellange Röcke.
- Weite Baumwollblusen (auch des Klimas wegen)
- Immer einen BH tragen
Bei Aktionen, die über penetrantes Starren hinaus gehen, soll wohl folgende Taktik helfen: Die Worte chale jao, ausgesprochen chelo (habe ich von einer englischen Seite, daher die Aussprache anpassen), was so viel heißt, wie “Verschwinde!”, zusammen mit einem bestimmten, eiskalten Blick. Auch kann es wohl hilfreich sein, von einem Ehemann zu sprechen, der gleich wiederkommt. Anfassen gilt wohl als totales “No-Go” im indischen Regelsystem, von daher sollte man sich da auch deutlich zur Wehr setzen.
Mehr zum Thema auch unter www.journeywoman.com oder im Indien Aktuell Forum.
In einem Bericht der New York Times wird geschildert, dass “Eve teasing” auch für indische Frauen ein großes Problem darstellt.
Nein, dass ich heute indisch gekocht habe ist nicht das Besondere. Seit wir uns aktiv auf Indien vorbereiten mach ich das häufiger. Aber auch wenn nichts Indisches auf dem Plan steht, wird es ordentlich mit Cayennepfeffer oder Chili- und Currypulver gewürzt. Und zwar ausnahmslos alles! Apfel-Chili, Butterbrot-Chili, Milchreis-Chili usw.
Heute gab es Schweinefilet (nicht besonders indisch) mit Daal. Ich würde Daal nicht als Pampe bezeichnen wollen, da Pampe einen negativen Touch hat. Aber Daal ist halt “rote Linsen Pampe” mit Gemüse. Um uns ein wenig einzustimmen, wurde mit der Hand gegessen. Natürlich nicht mit der “Stinkehand”, sondern ordentlich mit der Rechten. Ein wenig erinnerte es mich an den Kindergarten und die Knetmasse, da konnte man auch so schön rummatschen. Nein, aus der analen Phase bin ich schon raus. Es war halt ein wenig gewöhnungsbedürftig, ging aber ganz gut. Während des Essens stellten sich mir aber noch einige Fragen:
- Darf man mit Links aus dem Glas trinken?
- Wie reinigt man seine Finger nach dem Essen? Ablecken? Tücher? Wasserschalen?
- Ist das Essen kleingeschnitten?
Das finde ich aber spätestens vor Ort noch raus. Irgendwie fühlen sich meine Finger jetzt geschmeidig an.
Da ja teilweise unterschiedliche Meinungen darüber herrschen, was und wie viel man aus dem Ausland einführen darf, wollte ich aus aktuellem Anlass meinen Senf dazugeben und mit meinem Halbwissen überzeugen. Innerhalb der EU ist dies ja recht simpel geregelt; eigentlich darf man bis auf einige Ausnahmen alles ein- und ausführen. Genauer hingeschaut wird bei Alkoholika und Tabakwaren.
Möchte man jedoch aus einem Drittland (nein, kein Dritte-Welt-Land, Drittländer nennt der Beamte alle Länder außerhalb der EU) einreisen, so gibt es bestimmte Freigrenzen die man einhalten sollte muss. Genaueres kann man auf der Seite vom Zoll oder hier im Überblick nachlesen:
1. Tabakwaren (nur für Personen ab 17 Jahren):
- 200 Zigaretten oder
- 100 Zigarillos oder
- 50 Zigarren oder
- 250 Gramm Rauchtabak oder
- eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren
2. Alkohol und alkoholhaltige Getränke (nur für Personen ab 17 Jahren):
- Ein Liter Alkohol und alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80 Volumenprozent oder mehr oder
zwei Liter Alkohol und alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22 Volumenprozent oder
eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren, - vier Liter nicht schäumende Weine und
- 16 Liter Bier
3. Arzneimittel:
die dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge
4. Kraftstoffe:
für jedes Motorfahrzeug
- die im Hauptbehälter befindliche Menge und
- bis zu zehn Liter in einem tragbaren Reservebehälter
5. andere Waren:
- bis zu einem Warenwert von insgesamt 300 Euro;
- für Flug- bzw. Seereisende bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro;
- für Reisende unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von insgesamt 175 Euro.
Interessant ist die seit dem 1. Dezember 2008 geänderte Einfuhrgrenze für Flug- bzw. Seereisende, welche von 175 EUR auf 430 EUR erheblich heraufgesetzt wurde. So brauchen wir uns bei den Geschenken und Mitbringseln nicht zurückzuhalten. Punkte 1&2 werden von uns nicht ausgenutzt, daher können Wünsche entgegengenommen werden.
Nein, nicht was ihr jetzt denkt. Ich wollte euch nur mitteilen, was ich mir Tolles für meine Indienreise gekauft habe. Nun, es ist mir schon bewusst, dass Englisch die Amtssprache in Indien ist, aber Englisch ist nicht gleich Englisch und sollte es zu Kommunikationsproblemen kommen, will ich gewappnet se
in. So habe ich beim Stöbern in der Buchhandlung was Brauchbares gefunden, das OhneWörterBuch von Langenscheidt. Hier findet man 550 schön illustrierte Zeigebilder, mit denen man sich in fast allen Lebenssituationen helfen kann. Für alle, die keine Fans von Langenscheidt sind, gibt es auch den Klassiker “Point it“(hab ich auch gleich mitgenommen). Auch hier findet man einige Symbole, aber vor allem Bilder, die leider etwas veraltet sind. Nachdem ich dann beide Bücher mein Eigen nennen konnte und mir sicher war auch ohne ein Wort kommunizieren zu können, fand ich noch
das dritte Buch, welches mir eigentlich am besten gefällt. Das ICOON global picture dictionary. Aber wenn man schon zwei Bilderbüchlein hat, obwohl man nur eins braucht, kauft man sich nicht noch ein Drittes. Für welches man sich auch entscheidet, ich glaube es kann einem vor Ort schon das eine oder andere Mal aus der Klemme helfen. Aber ich werde euch mehr berichten, wenn ich es in Indien einsetze. Eine kleine Demonstration der Bilder aus Langenscheidt´s OhneWörterBuch möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten:![]()
Das Schönste am Urlaub ist die Vorfreude. Ob diese Aussage zutrifft, kann ich wohl erst sagen, wenn wir aus Indien zurück sind. Was ich jedoch schon jetzt sagen kann ist, dass es mir viel Freude bereitet, in den ganzen Reiseführern zu schmökern, mir Reiseberichte im Internet durchzulesen und mich schon mal ganz auf Indien einzustimmen. Das merke ich langsam auch an der Ernährung. Neben der Tatsache, dass wir seit Neustem einen riesen Chai-Tee Konsum haben, habe ich jetzt auch angefangen indisch zu kochen. Da heute Tandoori-Chicken auf dem Speiseplan stand, musste ich noch in den Indialaden, um Tandoori-Paste zu kaufen.
An der Kasse überlegte ich dann, ob ich die Kassiererin fragen soll, wo sie denn herkommt. Befürchtete dann aber die Antwort: “Geboren bin ich Düsseldorf, aber zum Studium bin ich hierher gezogen.” So bezahlte ich meine Einkäufe und ging heim. Musste aber die ganze Zeit drüber nachdenken, ob es vielleicht abwertend ist, aufgrund der Hautfarbe darauf zu schließen, dass jemand aus einem anderen Land kommt. Nachdem ich diese Fragestellung mit einem klaren NEIN beantwortet und festgestellt habe, dass man damit eigentlich nur Interesse zeigt, freue ich mich jetzt schon auf die ganzen “Where are you from? How many children?”, die ich in Indien gestellt bekommen werde. Denn ich weiß jetzt, das spiegelt nur ehrliches Interesse wider. Oder?
Dass wir früher oder später noch einige Dinge für unsere Indienreise vom 28. März bis zum 10. Mai 2009 besorgen müssen, stand schon fest, aber dass es so schnell gehen wird, hätten wir nicht gedacht. Dann haben wir aber ein super Angebot für einen Rucksack bei Globetrotter gesehen und da Doris mit genau diesem Rucksack bereits geliebäugelt hat und wir erfahren haben, dass nur noch drei Stück auf Lager sind, konnten wir nicht anders und sind direkt am nächsten Tag losgefahren.
Der Globetrotter in Köln ist einer der Läden, in dem man wirklich einen ganzen Tag verbringen kann. Es gibt so viele Dinge, die man gar nicht braucht, aber trotzdem gerne hätte. Vor allem ist die Beratung aber wirklich sehr gut und rechtfertigt teilweise auch den, sagen wir mal vorsichtig, gehobenen Preis. Vor allem wenn es um Rucksäcke geht, kennen wir keinen anderen Laden, in dem die Rucksäcke direkt mit Gewicht vorgepackt werden. Denn nur so kann man wirklich sehen bzw. fühlen, ob der Rucksack auch wirklich gut sitzt. Denn nur mit Folie gefüllt, sitzen doch alle Rucksäcke gut.
So mussten wir feststellen, dass der Rucksack wegen dem wir gekommen sind, nicht wirklich der Richtige ist und nach Anprobe von drei weiteren Exemplaren haben wir dann doch noch den richtigen Rucksack für die Doris gefunden. Der Deuter Aircontact 50+10 SL. Leider etwas teurer als das Angebot, aber wirklich sehr gut sitzend und hoffentlich für noch viele weitere Reisen geeignet.
Da wohl zurzeit Inventur und Ausverkauf bei Globetrotter ist, gab es noch recht viele Angebote und da haben wir gleich zugeschlagen. So sind wir etliche Stunden später vollgepackt aus dem Laden gegangen und haben nun schon fast alles, was wir für Indien brauchen werden. Irgendwie erinnerte mich das Ganze an einen IKEA Einkauf, zum Glück passten die Einkäufe jedoch ohne Probleme in den Kofferraum.