Berlin

Obwohl ich es lange Zeit wie Kraftklub gehalten habe und mich das “hippe” Image der Stadt eher ferngehalten hat, habe ich Berlin auf meinen letzten Reisen lieben gelernt. Auch Abseits der Standard-Sehenswürdigkeiten gibt es in hier so einiges zu entdecken. Einfach mal in Berlins Straßen treiben lassen, die vielen kleinen kreativen Läden, Boutiquen, Antiquariate durchstöbern und die Kulturvielfalt wirken lassen!

Sehenswürdigkeiten

Essen & Trinken

Shopping

Unterkunft

 

SEHENSWÜRDIGKEITEN

East Side Gallery (Ostbahnhof)

Da wohl immer wieder die Diskussion aufkommt, die East Side Gallery abzureißen, haben wir unseren Berlin-Besuch auch gleich zum Anlass genommen, dort einmal vorbeizuschauen. Man weiß ja nicht, wie lange sie noch steht.

Einige Graffitti sind wirklich toll. Viele Motive kennt man auch schon von Postkarten. Was allerdings total gestört hat, ist, dass überall drübergesprayt oder drübergekritzelt wurde. Aber sonst lohnt sich der Besuch auf jeden Fall.

 

Brandenburger Tor (Brandenburger Tor)

Ohne ein Mal das Brandenburger Tor gesehen zu haben, ist es für uns eigentlich kein richtiger Berlin-Besuch.

Alte Nationalgalerie

Es sind nicht so sehr die Gemälde, die mich an der Alten Nationalgalerie fasziniert haben, sondern vielmehr die tolle Architektur. Die einzelnen Räume und Etagen sind so unterschiedliche, dass man immer wieder ins Staunen gerät. Ein weiterer Pluspunkt bei diesem Museum: Es ist bei weitem nicht so überfüllt wie das hochgelobte Pergamonmuseum.

Neues Museum

Das Neue Museum hat mich überrascht und so habe ich dort sehr viel mehr Zeit verbracht als ich eigentlich vorhatte. Die Ausstellung ist abwechslungsreich, hat ein tolles Lichtkonzept und auch hier ist jeder Raum anders.

Pergamonmuseum

Vom hochgelobten Pergamonmuseum war ich leider mehr als enttäuscht. Es wird natürlich im Netz darauf hingewiesen, dass die Ausstellung durch den Umbau eingeschränkt ist, aber dass es so extrem ist, hätte ich nicht gedacht. Auch das, was besucht werden konnte, hat mich nicht überzeugt. Man sollte echt warten bis zur Neueröffnung.

Berliner Dom

Meiner Meinung nach gehört es auf die Kann-Liste der Sehenswürdigkeiten. Ja, er ist von innen schön. Ja, man hat einen Rundum-Blick über Berlin. Aber letztendlich hat es mich nicht umgehauen.

Bundestag/Reichstagsgebäude

Den Bundestages (ob nun mit oder ohne Plenarsitzung) sollte man auf jeden Fall besuchen. Die Kuppel ist echt schön und man hat einen tollen Blick über Berlin – und zwar umsonst. Wer einen Besuch plant, sollte sich auf jeden Fall vorher registrieren. Denn sonst kann es sein, dass man sich in eine sehr lange Schlange einreihen muss, um ein Ticket zu ergattern.

Holocaust-Mahnmal (Brandenburger Tor/Potsdamer Platz)

Ich persönlich mag die künstlerische Gestaltung des Mahnmals sehr gern und finde sie auch sehr passend. Ein Besuch ist definitiv empfehlenswert.

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ESSEN & TRINKEN

Monkey Bar (Bahnhof Zoologischer Garten)

Diese stylische Bar liegt im 10. Stock des 25hours Hotels und bietet einen fantastischen Überblick über den Zoo und den Tiergarten. Zum Sonnenuntergang ein ganz toller Platz, um nach einem anstrengenden Shoppingtrip oder einer Stadtführung die Seele baumeln zu lassen. Hier gibt es ausgefallene Getränke und auch einige Speisen. Insgesamt nicht ganz günstig, aber man gönnt sich ja sonst nichts!

Bar am Steinplatz (Bahnhof Zoologischer Garten)

Tolle Bar im hochklassigen “Hotel am Steinplatz”. Die verfügt über ein tolles Interieur und eine gemütliche Atmosphäre. Die Bedienung ist super nett und professionell. Ich liebe es ja immer, wenn einem der Barkeeper “mal was mixt”. Die Qualität der Speisen und Getränke ist top! Natürlich hat das ganze auch einen angemessenen Preis. Eine gute Beschreibung der Bar sowie Fotos gibt’s hier: Mixology.

Amrit am Potsdamer Platz (Potsdamer Platz, Ausgang Ebertstraße)

Das Amrit wurde mir von einem indischen Kollegen empfohlen. Allerdings finde ich das Essen höchstens Mittelmaß. Die Paneer Pakoras waren überhaupt nicht gewürzt, total trocken und es gab keine Chutneys dazu. Die “leichte” Hühnersuppe kam mir vor wie Kokosmilch mit Sahne verfeinert. Was daran “leicht” sein soll, hat sich mir nicht erschlossen. Die Inneneinrichtung und die Atmosphäre sind aber nett.

Hepcats’ Corner (U8, Schönleinstraße)

Nettes kleines Café im Jugendstil-/Swing-Ambiente am Ende des Wochenmarktes am Maybachufer. Hier lässt es sich nach dem Wochenmarkt-Besuch gemütlich aufwärmen.

Curry 36 (U6/U7, Mehringdamm)

Geburtsstätte der Currywurst ist ja bekanntlich Berlin. Also muss man bei einem Berlin-Besuch auch mal eine Currywurst essen. In allen Reiseführern gehypt wird Curry 36. Warum, kann ich nicht nachvollziehen. Man kann zwischen drei Würsten (mit Darm, ohne Darm, bio) wählen, kann noch geschmorte oder rohe Zwiebeln drauf bekommen, aber das war’s dann schon auch. Die Soße war für mich jetzt auch keine Erleuchtung.

 

Mustafa’s Gemüse Kebap (U6/U7, Mehringdamm)

Ebenso im Trend wie Curry 36 ist Mustafas Gemüse Kebap. Allerdings ist der Döner wirklich etwas Besonderes und einfach nur total lecker. Dass die Schlange beim Döner länger war als bei der Currywurst hätte mir schon zu denken geben müssen. Also, spart euch das Geld für die Currywurst und geht stattdessen zu Mustafa. Die Homepage ist übrigens auch witzig.

 

Tadshikischen Teestube

Die Tadshikische Teestube gehört zu meinen Konstanten in Berlin. Wenn ich es schaffe, gehe ich dort immer einen Tee trinken. Trotz des Umzuges vom Palais in die Oranienburger Straße hat sich das Café seinen Charme bewahrt, auch wenn die Bedienung manchmal etwas ruppig ist. Wer nach 18 Uhr kommen möchte, sollte auf jeden Fall reservieren.

Markthalle Neun

Die Markthalle Neun in Kreuzberg ist für Foodies ein Must-See. Wir waren zum Street Food Thursday dort und uns hat es einfach super gefallen. Fast ein bisschen wie der Borough Market in London. Man sollte auf jeden Fall den Tag über nicht viel essen, denn hier steht man echt vor einer schweren Entscheidung.

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SHOPPING

Wochenmarkt am Maybachufer (U8, Schönleinstraße)
Di + Fr 11-18:30 Uhr

Ein netter Wochenmarkt, auf dem es neben Gemüse und Obst zu Spottpreisen auch zahlreiche türkische Spezialitäten und schöne Stoffe zu kaufen gibt.

 

Faßbender & Rausch (U2, Stadtmitte, Ausgang Gendarmenmarkt)

Luxus-Traum für alle Schokaholics. Hier muss man ganz schön tief in die Tasche greifen. Günstiger geht’s beim Pralinen-Werksverkauf in der Wolframstraße 95, U6 Haltestelle Ullsteinstraße.

Bergmannstraße (U6, Mehringdamm)

Die Bergmannstraße ist zwar kein Geheimtipp mehr, aber immer einen Besuch wert. Trödelläden, nette Cafés und Manufakturen reihen sich aneinander. Es ist einfach nur schön, hier zu flanieren. Ganz tollen Tee und Gewürze gibt es zum Beispiel in der Manufaktur Ölmühle an der Havel (Hausnummer 104).

KaDeWe (U1/U2/U3/U4, Wittenbergplatz)

Nach wie vor ein Muss, zumindest wenn man zum ersten Mal in Berlin ist. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Food-Abteilung. Man sollte definitiv mit etwas Hunger vorbeischauen.

Zalando-Outlet (U1, Schlesisches Tor)

Von den Angaben der Homepage hatte ich mir mehr versprochen. Bei meinem Besuch wurde auch nicht darauf geachtet, ob man nun die Outlet-Card hat oder nicht. Man kann hier sicherlich das ein oder andere Schnäppchen machen, aber es ist jetzt nicht so, dass ich da bei jedem Berlinbesuch hin müsste.

Hackesche Höfe

Hier kann man einiges an Geld loswerden. Aber auch wenn der Geldbeutel nicht so leicht in der Tasche sitzt, macht es einfach Spaß, sich die kreativen Ideen und Produkte anzuschauen. Das ein oder andere nette Souvenir findet sich hier auch, z. B. im Ampelmann-Shop.

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UNTERKUNFT

Steigenberger Hotel Berlin (Bahnhof Zoologischer Garten)

Das Hotel hatten wir nur wegen eines sehr guten Angebots im Internet ausgewählt, weil wir uns mal ein bisschen Luxus gönnen wollten. Fazit: Der Service im Steigenberger ist top! Leider kann man das von dem Gebäude/den Zimmern nicht sagen. Den vollen Preis würde ich dafür nicht zahlen. Von einem 5-Sterne-Hotel hätte ich mehr erwartet. Als Sonderangebot ist es aber in Ordnung und der tolle Service macht so einiges wieder wett. Auch die Lage ist sehr gut.

Motel One Berlin-Mitte (U Moritzplatz)

Vom Standard her liegt dieses Hotel unter dem Motel One Standard, den ich bisher kennengelernt habe. Das mag daran liegen, dass das Hotel schon ein etwas älter ist. Allerdings wird gerade auch umgebaut und renoviert. Die Zimmer sind ein bisschen klein und die Waschbecken liegen außerhalb des Badezimmers, also im Zimmer, was ich gewöhnungsbedürftig fand. Das Frühstück war lecker und das Personal stets bemüht. Die Lage ist einerseits super, da man in wenigen Minuten auf der Oranienstraße ist, auf der es zahlreiche Kneipen, Bars und Restaurants gibt. Andererseits muss man vom Hbf zwei Mal umsteigen, was mit schwerem Gepäck echt mühselig ist, weil keine der U-Bahnstationen einen Aufzug hat. Aber dafür kann ja das Hotel nichts.

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