Mal sehen, was in Gent so geht

Für eine kurzfristige Auszeit übers Wochenende wollen wir nach Gent fahren. Warum Gent? Vielleicht weil jeder nach Brügge fährt? Vielleicht weil wir den Film Monuments Men gesehen haben und uns von der Einzigartigkeit des Genter Altars überzeugen wollen? Weil Gent fast vor der Türe liegt? So richtig lässt sich unsere Wahl nicht erklären.

Nach kurzer Recherche haben mich einige Reiseblogs vollkommen davon überzeugt, dass wir unbedingt nach Gent müssen. Die Beiträge machen jede Menge Lust, durch die mittelalterlichen Straßen zu spazieren und allerlei Genter/Belgische Spezialitäten zu probieren. Ich bin gespannt, ob die Stadt wirklich hält, was die Blogs versprechen. Die Erwartungen sind mittlerweile auf jeden Fall groß.

Hier einige Blogposts, die mir Lust auf Gent machen:

Ich hoffe nur, dass der aktuelle Bahnstreik uns nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

Bremen: Alexander von Humboldt

Ich gebe es zu: Ich mag Schiffe. Am liebsten große. Dabei ist es mir egal, ob es sich um Segelschiffe, die Queen Mary 2, Rheinfrachter oder Containerschiffe handelt. Große Häfen sind auch toll. Wegen dieses Faibles musste ich mir schon so manches Gespött anhören. Eigentlich auch ein merkwürdiges Interesse, wenn man bedenkt, dass ich bei leichtem Wellengang gleich seekrank werde.

Bei unserem letzten Besuch in Bremen konnte ich es mir also nicht nehmen lassen, die Alexander von Humboldt anzuschauen. Für alle, die keine Schiffnerds sind: Die Alexander von Humboldt ist das Segelschiff mit den grünen Segeln aus der Beck’s Werbung. Das Schiff ist Mitte April im Europahafen in Bremen eingelaufen und wird dort zum Hotel umgebaut. Wenn’s fertig ist, geht es für das Schiff an die Schlachte. Bin mal gespannt, was die Nacht da kosten wird.

Hier ein paar Bilder vom Europahafen samt Schiff:

 

Es geht in den Norden

Passend zum vorherigen Post zieht es uns übers Wochenende in unsere alte Heimat Bremen. Der Trip ist zwar halb geschäftlich, tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Da mir beim Schreiben der Brementipps aufgefallen ist, dass ich nur ein paar brauchbare Aufnahmen aus dem Schnoor habe, werde ich das definitiv nachholen. Hoffentlich hält das Wetter!

Heimatliebe-Landkarte: Nicht lang schnacken, auf nach Bremen

Das Team von Teilzeitreisender hat eine großartige Aktion gestartet: die Heimatliebe-Blogger-Landkarte! Da der Norden Deutschlands bislang noch relativ wenig Beachtung findet, wird es Zeit, Bremen vorzustellen. Denn die Großstadt an der Weser hat weitaus mehr zu bieten als die bekannten Stadtmusikanten:

Rathaus und Ratskeller
Jeder Bremen-Reisende wird früher oder später in der “guten Stube”, dem Bremer Marktplatz samt Rathaus und Stadtmusikanten, ankommen. Das Rathaus wurde 2004 zusammen mit dem Bremer Roland zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Obwohl das Gebäude von außen schon beeindruckend ist, gefällt mir das Innere noch viel besser. Am besten eine Führung bei Bremen Tourismus buchen oder am Tag des offenen Denkmals umsonst reinschauen. Wenn man dann mit dem Rathaus durch ist, lohnt es sich, in dessen Keller abzusteigen. Dort gibt es nicht nur ein Restaurant: Der Bremer Ratskeller ist einer der ältesten Weinkeller Deutschlands. Auch hier kommt man leider nur mit Führung rein, aber es lohnt sich.

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