Vorfreude wächst

Ich freue mich über jeden Tag, den Taiwan näher rückt (auch wenn es noch soooo viel zu erledigen gibt). Heute habe ich wieder Post vom Tourismusbüro bekommen, einen goldenen Umschlag mit zwei Gutscheinen für Souvenirs aus dem Duty Free Shop.

Was die Vorfreude noch mehr anheizt ist der Blog 12FOOT3 von Hope und Jeremy, auf den ich bei meiner Recherche gestoßen bin. Die beiden sind ein Jahr um die ganze Welt gereist und haben unter anderem auch zwei Monate in Taiwan verbracht. Die Fotos sind einfach super! Außerdem hat Hope mir super schnell per E-Mail auf Fragen geantwortet. Großes THANKS in die USA.

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Bisherige Hotelausbeute

Die Suche nach Hotels ist echt anstrengend. Erst diese Woche bin ich wieder dazu gekommen, mich mit der Reiseplanung zu beschäftigen. Christof hat immerhin schon seinen Internationalen Führerschein. Bei mir dauert es noch ein bisschen, weil ich erst meinen alten Führerschein umtauschen muss.

Nun ja, aber nun zum eigentlich Grund des Posts. Drei Unterkünfte sind bisher gebucht, fünf fehlen noch. Hier meine bisherige Auswahl:

Taipei

Qstay: Nach langem Überlegen haben wir uns für das Hostel entschieden. Es ist günstig, zentral gelegen und hat super Bewertungen auf tripadvisor. Es ist keine Anzahlung notwendig. Es gibt zwar kein Frühstück, aber eine kostenlose 24/7 Snackbar. Und der Service soll super sein. Für 4 Übernachtungen zahlen wir 9.120 NTD, umgerechnet 219 €.

Tarokoschlucht

Crossing the Rainbow Bridge B&B: Definitiv das günstigste, was ich im Nationalpark finden konnte. Christof hat beim letzten Mal in Hualien übernachtet und fand die einstündige Busfahrt zur Tarokoschlucht nervig. Allerdings ist eine Anzahlung von 50 Prozent notwendig. Insgesamt liegen wir bei 7.000 NTD, also gut 168 €.

Sonne-Mond-See

Laurel Villa
: Kleines B&B (nur 5 Zimmer), das bei Tripadvisor super Bewertungen bekommen hat. Der Service bisher war auch super. Am gleichen Tag habe ich noch eine sehr detaillierte Antwort auf meine E-Mail bekommen. Für drei Übernachtungen werden wir 5.040 NTD zahlen, was umgerechnet gerade mal um die 122 € sind. Besonders am Sonne-Mond-See ist das ein Schnäppchen. Achja, und eine Anzahlung ist auch nicht notwendig.

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Die Reiseroute steht

So, die grobe Reiseroute steht fest. Nur bei den Hotels hapert es noch ein wenig. Besonders in Alishan sollen die Unterkünfte wohl recht mies sein… Naja, aber für Taipei, Taroko und Kenting habe ich schon was rausgesucht.

Ich bin mal gespannt, wie es mit dem Mietwagen wird. Wir brauche auf jeden Fall ein TomTom!

Unsere Reiseroute:

Reiseroute Taiwan auf einer größeren Karte anzeigen

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You’ve got mail

Gestern habe ich eine E-Mail ans Tourismusbüro von Taiwan in Frankfurt geschickt und heute hatte ich schon den Briefkasten voll. Eintrittskarten für das National Palace Museum, für Freizeitparks und eine Metrokarte für lau. Naja, bei der Metrokarte bin ich mir nicht ganz sicher. Aber da sonst alles da ist, was ich bestellt habe, werden sie’s wohl sein. Dazu noch Infobroschüren und Karten der größten Städte Taiwans. Das nenn ich mal Service! Wenn ich bedenke, wie lange wir bei Indien warten mussten…

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Der Status für diesen Flug hat sich geändert

Endlich haben wir unsere Tickets gebucht und heute die Bestätigung erhalten, dass sich der Status unseres Fluges von “Nicht reserviert” auf “Gebucht” geändert hat. Jetzt sind wir ein Stück näher an Taiwan dran. Noch 68 Tage!

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Ich versteh nur Bahnhof, aber kein Chinesisch

Die Hotelsuche gestaltet sich eher mühselig, besonders außerhalb der Großstädte. Die Reiseführer geben zwar viele Hotels an. Aber einige Hotels gibt es anscheinend schon nicht mehr, Internetseiten existieren nicht mehr oder die Seiten sind nur auf Chinesisch. Englische Seiten haben fast nur die Top-Hotels, die doch ein gutes Stück über unserem Budget liegen. Dass Taiwan bei weitem nicht so günstig sein wird, wie Indien, war uns schon vorher klar.

Da ich auf Chinesisch nicht mehr als “Danke”, “Guten Tag” und “Prost” sagen kann, und selbst dabei noch wahrscheinlich die Mutter meines Gegenüber beleidige, werden die “Ohne-Wörter-Bücher” ganz sicher im Rucksack landen! Für all diejenigen, die diese Bücher noch nicht kennen: Hier geht’s zu Christofs Beitrag.

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Es geht wieder los

Nach einer langen Durststrecke und einigen privaten und beruflichen Veränderungen geht es bald wieder los. Den ganzen Oktober werden Christof und ich in Taiwan unterwegs sein.

Doch bis dahin gibt es noch einiges zu erledigen. Ein Visum brauchen wir dieses Mal nicht, da Deutsche Staatsangehörige sich 90 Tage in Taiwan aufhalten dürfen, wenn sie ein Rück- bzw. Weiterflugticket besitzen. Auch die Impfungen müssten alle noch passen. Evtl. noch Grippe oder eine Hepatitis B-Auffrischung.

Da wir in Indien aber viel Zeit mit Hotelsuche usw. verloren haben, wollen wir Taiwan etwas geplanter angehen, auch wenn darunter die Spontaneität etwas leiden wird. Also, auf zur Hotelsuche, Reiseführer durchwühlen und Reiseplan festlegen!

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Die letzten Tage in Indien

Nach Hampi hatten wir eigentlich vor, uns noch ein bisschen Goa, insbesondere Panaji und Old Goa, anzusehen. Daraus wurde aber leider nichts, da ich bereits in Hampi krank geworden bin. Der Arzt in Margao hat mir zwei Tage Bettruhe verordnet, so dass wir von Goa nicht viel gesehen haben, außer dem Hotelzimmer und ein bisschen was von Margao. Nach zwei Tagen in Margao bzw. im Hotelzimmer ging es dann auf unsere längste Zugreise. Nach ca. 12 Stunden Fahrt sind wir am 7. Mai in Mumbai angekommen.

Am nächsten Tag haben wir erstmal Mumbai erkundet. Um einen groben Überblick zu bekommen, haben wir die “Walking Tour” aus dem Lonely Planet Reiseführer gemacht. Gestartet sind wir am Gateway of India, von dem man auch einen schönen Blick auf das Taj Mahal Hotel hat. Danach ging es Richtung MG Road, wo wir einen kurzen Abstecher in das Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya, unter westlichen Reisenden wohl auch besser bekannt als das Prince of Wales Museum, gemacht haben. Weiter ging es dann zur St Thomas’ Cathedral, dem ältesten englischen Gebäude in Mumbai, vorbei am High Court, der Universität und zum Chhatrapati Shivaji Terminus (Victoria Terminus).

Eigentlich hatten wir vor, am letzen Tag unserer Indienreise einen Ausflug zur Elephanta Island zu machen, aber leider wurde Christof krank. So haben wir uns morgens noch den Crawford Market angeguckt und während Christof sich nachmittags erholt hat, bin ich auf dem Colaba Causeway noch ein bisschen shoppen gegangen.
Noch ein Tipp: Besucht unbedingt das Theobroma (Colaba Causeway). Es handelt sich dabei um eine kleine feine Bäckerei, in der man allerlei Kuchen und Torten sowie “richtiges” Brot bekommt. Zwar nicht ganz billig, aber es lohnt sich!

Am 10. Mai hieß es dann wieder früh aufstehen für uns, ab zum Flughafen und zurück nach Deutschland.

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Hampi

Die Franzosen hier sagen auch `ampi und die Amis Hämpy und es ist ein wirklich schnuckeliges Dorf (mehr als ein Dorf ist es wirklich nicht). Hampi ist nicht nur einer der saubersten Orte, den wir in Indien besucht haben, sondern auch einer der Orte mit dem wenigsten Verkehr. In das Dorf selbst dürfen nur Rikshaws, Roller, Fahrräder und Motorräder.
Hampi ist bekannt für seine alten, weitläufigen und noch zum Teil sehr gut erhaltenen Tempelanlagen/Tempelruinen. Die Tempelruinen sind auf einem riesigen Areal verteilt. Die Dimensionen lassen sich kaum beschreiben. Nach zwei Tagen haben wir wirklich nur einen Bruchteil aller Ruinen und Tempel gesehen.
Morgens in Hampi angekommen haben wir zunächst gefrühstückt und uns anschließend eine Unterkunft gesucht. Die Unterkünfte in Hampi sind alle sehr preiswert; für 300 Rs (ca. 4,50 €) kriegt man ein einfaches, sauberes Doppelzimmer mit eigenem Bad. Wir haben uns drei verschiedene Unterkünfte angeschaut und uns dann für das Shanti Guesthouse entschieden, da es einen schönen Innenhof hat, in dem man abends rumsitzen kann.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, ging es dann in sengender Hitze (40°C im Schatten; gemessen mit dem Fieberthermometer) wieder los. Am ersten Tag haben wir uns nur die Tempel in der Nähe des Dorfes angesehen. Am nächsten Tag haben wir uns dann einen Roller gemietet (selbst der Fahrtwind war sengend heiß) und haben uns die bedeutendsten Tempel in der Umgebung angeschaut. Die Tempel und die Landschaft in Hampi und Umgebung sind einfach fantastisch. Kletterfans kommen hier bestimmt auch auf ihre Kosten (vielleicht nicht gerade bei 40°C im Schatten, da die Steine auch extrem heiß werden).
Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder mit dem Zug Richtung Margao (zum Glück im AC-Waggon). Eigentlich sind wir mehr auf gut Glück zum Bahnhof gefahren, da wir nur “Waiting List Tickets” (Plätze 9 und 10) hatten, also noch gar kein richtiges Ticket. Am Abend zuvor haben uns aber mehrere Inder gesagt, dass es trotzdem kein Problem sei, Plätze zu bekommen, und so war es dann auch. Wir sind mit unseren “Waiting List Tickets” zum Schaffner und er konnte uns sogar zwei freie Plätze nebeneinander geben.

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Mysore

Von Ooty wollten wir den 6:30 Uhr Bus nach Mysore nehmen. Daher sind wir mal wieder richtig früh aus den Federn gehüpft. Am Busbahnhof angekommen, mussten wir feststellen, dass der 6:30 Bus ausfällt. Also haben wir, wie alle Anderen auch, auf den 7 Uhr Bus gewartet. Als dieser dann um 6:50 kam, hatten wir noch gar nicht realisiert, dass es der richtige Bus ist, schon war dieser rappelvoll. Da wir nicht auf dem Dach mitfahren wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als auf den 7:30 Uhr Bus zu warten. Diesmal ein wenig schlauer, haben wir die Rucksäcke bereits um 7:15 Uhr angezogen und sobald der Bus zu sehen war, ist Christof hingesprintet und in den langsam fahrenden Bus gesprungen. Somit war er der Erste (dicht gefolgt vor allen Anderen) im Bus und konnte uns zwei Sitzplätze sichern.  Mit der Zeit füllte sich aber der Bus so dermaßen, dass die Fahrt zu einer reinen Tortur wurde. Endlich in Mysore angekommen, wollten wir uns rechtzeitig um die Weiterfahrt nach Hampi (über Hospet) kümmern. Anders als erhofft, gab es keine Sleeper Busse nach Hampi, sondern nur “Ordinary Buses”. Nach unserer langen, anstrengenden Fahrt in solch einem Bus hätten wir dies nicht für weitere 9 Stunden über Nacht ertragen. Daher haben wir beschlossen, erst einmal eine Nacht in Mysore zu bleiben und dann mit dem Nachtzug über Bangalore nach Hospet (und dann mit dem Bus nach Hampi; ca. 12Km) zu fahren. Im Endeffekt war dies auch die perfekte Lösung. Die Fahrt mit dem Zug war sehr angenehm und wir kamen relativ erholt in Hampi an.

In Mysore konnten wir uns an diesem Tag leider nur den Devaraja Markt anschauen, da aufgrund der Wahlen alle anderen Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Der Markt ist wirklich sehr schön, besonders die Farb- und Blumenstände stellen schöne Fotomotive dar. Mysore ist für seine Duftöle und Räucherstäbchen bekannt. Und man kann an zahlreichen Ständen zuschauen, wie Räucherstäbchen hergestellt werden. Man kann es sogar selbst ausprobieren. Gar nicht so einfach!
Am nächsten Tag haben wir uns noch den Mysore Palace angeschaut, der einfach beeindruckend ist. Die Fotos sprechen aber auch hier wieder für sich.

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