Elephant Beach

Nun mit einem Roller ausgerüstet, hatten wir uns am Sonntag zur Aufgabe gemacht, den Weg zum Elephant Beach zu finden. Nachdem wir schon eine Weile gefahren waren, haben wir mal einige Leute gefragt, die uns als Richtungsanweisung „kleine Hütte, großer Baum“ genannt haben. Wenig später haben wir tatsächlich die kleine Hütte mit dem großen Baum gefunden. Danach mussten wir uns nur noch entscheiden, ob wir den rechten oder den linken Trampelpfad nehmen. Wir haben uns für den linken entschieden, was auch die richtige Wahl war. Man muss sich auf dem Weg zum Elephant Beach eigentlich immer nur links halten, denn es kommen noch ein paar Weggabelungen. Die halbstündige Wanderung durch Feld und Dschungel ist zwar anstrengend und schweißtreibend, aber ein Erlebnis für sich. Ständig raschelt es in den Blättern und wenn man schnell genug ist, kann man kleine Geckos erkennen. Kurz vor dem Strand kommt ein sumpfartiges Stück, das bei Flut vollkommen überflutet ist. Wir hatten Glück und das Wasser war schon so weit zurückgegangen, dass man trockenen Fußes zum Strand gelangen konnte. Am Elephant Beach kann man noch sehr gut die Folgen des Tsunamis sehen. Es gibt viele tote und umgestürzte Bäume, aber so langsam beginnt es wieder zu wachsen. Am Anfang war der Wellengang noch sehr stark, was das Schnorcheln schwierig gemacht hat. Nach einer Stunde hatte sich das aber gelegt und wir haben es an einer anderen Stelle, dort wo auch die Tourenboote anlegen, noch mal probiert. Dort haben wir zum ersten Mal richtige Korallenriffe gesehen, ganze Schwärme von kleinen Fischen und einzelne sehr große Fische. Als langsam die Flut wieder kam, haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Leider konnten wir dort nicht so viele Fotos machen, da der Akku leer war und wir keinen Ersatzakku dabei hatten. Genauso hatten wir Handtücher vergessen, daher mussten wir so lange warten, bis die Sonne uns getrocknet hatte.
Abends waren wir noch in dem Restaurant von Emerald Gecko, der Unterkunft, wo wir eigentlich übernachten wollten, essen. Das super leckere Red Snapper Fillet hat allerdings unsere Tagesausgaben sehr erhöht. Für das Abendessen haben wir 630 Rs bezahlt. Das ist schon relativ teuer, hat sich aber gelohnt.
Als wir dann noch im Dorf Nr. 3 ein paar Flaschen Wasser kaufen wollten, war fast im gesamten Dorf der Strom ausgefallen. Das war auch eine sehr interessante Erfahrung. Überhaupt fällt der Strom hier sehr häufig aus. An unserem ersten Abend in unserer Unterkunft, dem Sea Shells, hatten wir bestimmt 6 Stromausfälle.