Gleich geht’s in den Süden

Um 13:34 Uhr (bei euch dann 7:34) geht es mit dem Zug nach Taitung. Heute ist das Wetter auch echt richtig mies. Ein Tag, den man getrost im Zug verbringen kann! In Kaohsiung wird auch erst mal besseres Mückenschutzzeug gekauft. Die taiwanesischen Mücken scheinen sich nämlich einen Dreck um deutsches Mückenabwehrmittel zu scheren. Wir sind beide ziemlich zerstochen. Nicht bloß kleine Mückenstiche, sondern große rote Flatschen (bitte eine Runde Mitleid).

Hier noch nachgeliefert die Fotos von gestern.

Die Backwaters von Kerala

Nachdem wir uns also auf “The Icon” eingerichtet hatten, ging es auch schon los. Zunächst wurden wir mit einer trinkbereiten Kokosnuss und Jasminkette begrüsst und wir fühlten uns wie auf Hawaii. Von unserer Anlegestelle hinaus ging es erstmal auf einen großen See. Nachdem wir den überquert hatten, gab es auch schon das Mittagessen. So viel haben Christof und ich in Indien auf einmal noch nicht gegessen.
Den Rest des Tages ging es durch die Kanäle und um 16 Uhr sind wir aufs Kanu umgestiegen. Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir selber paddeln müssten. Jedoch wurde uns die Arbeit vom “Knochenmann” abgenommen. Wir haben ihn “Knochenmann” genannt, weil er sehr dünn ist und eigentlich nur aus Muskeln bestehen muss. Jedenfalls hatte er ein Mordstempo drauf. Diese Art die Backwaters zu erkunden bringt einen noch näher an die schöne Landschaft und Tierwelt. Am zweiten Tag war uns der Ausflug mit dem Kanu allerdings etwas zu privat, da die Menschen, die in den Backwaters leben, den Fluss nicht nur als Küche, sondern auch als Badezimmer verwenden.
Abends haben wir noch ein wenig geangelt (aber nichts gefangen) und es gab noch ein super Abendessen, was allerdings von den vielen Mücken etwas gestört wurde. Um nicht noch mehr Mücken anzulocken haben wir nach dem Dinner das Licht ausgemacht und den Sternenhimmel bewundert.
Der zweite Tag verlief ähnlich, mit viel gutem Essen und einer langen Fahrt durch die verwundenen Kanäle der Backwaters. Heute Morgen auf dem Rückweg haben wir nochmal Halt gemacht und gelernt, wie man ein Fischernetz richtig auswirft. Gar nicht so einfach wie es bei den Fischern immer aussieht! Aber wir haben uns bestimmt wacker geschlagen.
Seit heute Mittag haben wir wieder festen Boden unter den Füßen und zögern keine Sekunde euch die neuesten Fotos zu präsentieren.